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Die Nachtwächter-Tour

Wenn die Bürger von Ehre schlafen gehen, sorgt er für Ruhe und Ordnung in den Gassen und dunklen Ecken der Stadt. Lauschen Sie den Geschichten, die Ihnen der Nachtwächter auf seinem Rundgang erzählt. Er kennt alle Schleichwege und Winkel dieser Stadt...

Stadtführung im Kostüm: Zu später Stunde führt der Nachtwächter Alois in historischem Kostüm durch die Münchner Altstadt. Aufwändig recherchierte Fakten und unterhaltsame Gschichterln werden mit unnachahmlichem Charme und teilweise derben Kommentaren präsentiert. Der Nachtwächter entführt den Besucher in eine längst vergessene Welt voller Leben und Schicksale. Stadtgeschichte wird so hautnah erlebbar und fühlbar.

Nachtwächter, das ist mehr als eine Laterne in der Hand eines Stadtführers! Wenn die Bürger von Ehre schlafen gehen, sorgt der Nachtwächter für Ruhe und Ordnung in den Gassen und dunklen Ecken der Stadt. Er kennt nicht nur alle Schleichwege und Winkel, er ist auch vertraut mit finsterem Treiben und erzählt allerlei düstere Gschichterln. Er schimpft auf die Neuzeit und tadelt die Gäste, wenn sie die Stadtheiligen nicht kennen. Und ganz ungehalten kann er werden, wenn jemand auf die Frage „Wozu brauchte man in München so viele Fässer?“ anwortet: „Fürs Bier!“ Der Nachtwächter sammelt seine Schar auf dem Marktplatz. Doch das lebhafte Straßentreiben nach 21:00 Uhr ist ihm verhaßt: des Nächtens sollten rechtschaffene Bürger in den Betten liegen! Zügig geht’s zum Alten Peter, wo die Turmspitze inspiziert wird. Warum ist sie schief? Und wie viele Stufen führen auf den Turm? Auf der Südseite zeigt der Nachtwächter seinen Gästen den alten Kirchhof und erzählt vom Gottesacker: Begräbnisbräuche und Epitaphien, stinkende Leichen und fehlendes Kirchengestühl. Am Turm vom Alten Rathaus auf der historischen Salzstraße erweckt er das alte Stadttor zum Leben und schimpft über den späten Wiederaufbau in den 70ern. Skeptisch fragt er hier die Besucher nach ihrer Frömmigkeit. Der heilige Onuphrius, Stadtheiliger und Schutzpatron Heinrichs des Löwen, soll die Menschen vor dem jähen Tod schützen. Wer hat ihn jemals gesehen? Vorbei an Folterkammer und Gefängnis gelangen wir zum Alten Hof, den Ludwig der Strenge erbauen ließ. Warum wird dieser Herrscher „der Strenge“ genannt? Wie kamen die Wittelsbacher nach München? Und woher hat der Zwingerstock seinen Namen? Auf dem Verlauf der ersten Stadtmauer aus dem 12. Jahrhundert verlassen wir die alte Wasserburg gen Westen. An der Gruftgasse erzählt Alois die schaurige Sage vom Waller im Walchensee, von der Jungfrau und dem goldenen Ringlein. In der Schäfflergasse klärt er uns auf, dass im mittelalterlichen München Wein getrunken wurde, nicht Bier. Am Dom schließlich richtet er unseren Blick nach oben, zum Wahrzeichen der Stadt, den beiden Türmen. Das Epitaph der reichen Witwe und der unglückliche Sturz der Fanny von Ickstatt vom Nordturm der Frauenkirche runden den Rundgang durch die innere Stadt ab, weiter geht’s zum Promenadeplatz, wo die alten Salzstadel standen. Vorbei an den Palais Portia und Palais Holnstein erzählt uns der Nachtwächter augenzwinkernd vom Landesvater Karl Albrecht, der seinen Mätressen diese Palais bauen ließ. An der Salvatorkirche berichtet er vom ungeheuerlichen Hostienfrevel und im Theatinerkreuzgang erfahren wir die Lebensgeschichte von Henriette Adelaide, der Gemahlin von Kurfürst Ferdinand Maria. Nach zehn Jahren brachte sie endlich den ersehnten Thronfolger zur Welt woraufhin das Theatinerkloster errichtet wurde. Mit Rat und Tadel entlässt der Nachtwächter alsdann seine Schar in die Nacht um sich seinerseits wieder auf seine Runde zu machen...

Einzelzimmer Luxus  155 €
 Einzelzimmer Luxus  320 €

 

 

 

 

Im Preis inbegriffen sind Parkplatz, digitaler Reiseführer, sowie unser reichhaltiges Frühstücksbuffet. Bademantel und Frottee Flip-Flops stellen wir Ihnen während Ihres Aufenthalts zur

 Verfügung

 

Begrenztes Zimmerkontingent.
Verlängerungsnächte werden gemäß unserer aktuellen Preisliste gesondert berechnet.

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